Die 12 Häuser (Himmelsrichtungen) und deren Lebensthemen

Die 12 Häuser des Tierkreises im Diamantendiagramm. Beginnend hier mit dem Aszendenten Fische als das 1. Haus. Das 2. Haus ist im Zeichen Widder. Das 3. Haus ist im Zeichen Stier. Die Häuserstruktur verläuft, von oben betrachtet, linksherum vom Aszendenten aus.

 

Das Zeichen, in dem sich unser Aszendent befindet, bestimmt in vielen Fällen unseren Charakter und unser generelles Verhalten - es sei denn, dass andere starke Einflüsse auf den Aszendenten oder den Herrscher des Aszendenten wirken. Welcher Lebensbereich des Einzelnen von einem bestimmten Zeichen oder Planeten geprägt wird, hängt davon ab, in welchem Haus sich dieses Zeichen bzw. der betreffende Planet befindet. Die zwölf Häuser setzen die Zeichen und Planeten mit den zwölf Feldern unseres Lebens in Beziehung.

 

Das erste Haus (Wesen): steht für jede Art von Anfang. Sei es die Geburt eines Menschen, die Eröffnung eines Geschäftes oder der Beginn eines neuen Projektes. Pioniergeist, die Fähigkeit Initiative zu ergreifen, sich mit seinem Sosein der Welt zu stellen und sich darin zu behaupten, all dies gehört zum ersten Haus. Die Spitze, d.h. der Beginn des ersten Hauses, ist der Aszendent. In welchem Tierkreiszeichen sich der Aszendent befindet, hängt von der genauen Geburtszeit ab. Anhand des Aszendenten-Zeichens sowie möglicher Planeten im ersten Haus kann man erkennen, auf welche Weise jemand oder etwas ins Leben tritt, sich behauptet und wie er, sie, es auf neue Erfahrungen reagiert. Der Aszendent zeigt an, wie ein Mensch handelt im Gegensatz zum Sonnenzeichen, welches anzeigt, wie ein Mensch sich ausdrückt

 

Das zweite Haus (Umfeld): befaßt sich mit den Fähigkeiten und Potenzialen eines Menschen oder eines Projektes. Es gibt Antwort auf Fragen wie:  Was ist als Wert vorhanden? Was verleiht Substanz, Sicherheit und Stabilität? Welche Wertvorstellungen hat oder entwickelt man und wie ist das Verhältnis zur Materie, zu Geld und Besitz?

 

Im dritten Haus (Aktivität): geht es um die Welt der Sprache, um Kommunikation, um Information und die Fähigkeit zu lernen und Wissen weiterzugeben. Auch das nächste Umfeld eines Menschen oder eines Projektes, regional oder geistig gesehen, kann anhand des dritten Hauses näher beleuchtet werden. Zum dritten Haus gehört deshalb alles, was mit dem alltäglichen Informationsaustausch zu tun hat.  

 

Das vierte Haus (Geborgenheit): befasst sich mit der Herkunft, den Wurzeln, der Prägung durch das Elternhaus und mit der Kindheit eines Menschen. Im Erwachsenenleben beschreibt das vierte Haus zudem die Privatsphäre und die bevorzugte Art des Wohnens. Im Falle eines Projektes oder eines Geschäfts beschreibt das vierte Haus den Standort desselben, bzw. die zu ihm gehörigen Räumlichkeiten.

 

Im fünften Haus (Lernvermögen): geht es um die kreativen Früchte, die ein Mensch oder ein Projekt mit Lust und Liebe hervorbringt. Im Falle eines Individuums können dies die eigenen Kinder sein. Aber auch alle sonstigen Schöpfungen, die ein Mensch aus sich selbst heraus kreiert. Alles, was einem Menschen Spaß und Vergnügen bereitet und/oder seiner eigenen Selbstdarstellung entspricht, wird ebenfalls dem fünften Haus zugeordnet.

 

Das sechste Haus (Bürde): befasst sich mit dem Alltag eines Menschen, bzw. eines Projektes. Hierzu gehören alle gewohnten, routinierten Alltags- und Arbeitsabläufe, mit denen man, dank seines individuellen Know-how, einem großen Ganzen dient. Im sechsten Haus geht es primär also nicht darum, die eigene Einzigartigkeit in den Vordergrund zu stellen, sondern darum, die eigenen Fähigkeiten möglichst effizient und allen dienlich einer übergeordneten Instanz zur Verfügung zu stellen.

 

Das siebte Haus (Partner): wird oft als Partnerschafts- oder Beziehungshaus bezeichnet. Mit Beginn des siebten Hauses (dem Deszendenten) öffnen sich die Lebens- und Erfahrungsebenen dem Du, dem Mitmenschen, dem Gegenüber. Das siebte Haus ist sozusagen die Tür, durch die andere Menschen zu uns kommen. Das Zeichen am Deszendent sowie mögliche Planeten im siebten Haus beschreiben, welche Art von Menschen wir anziehen und wie sich die Beziehungen zu diesen Menschen gestalten.

 

Das achte Haus (Transformation): beschäftigt sich mit den Werten anderer. Im Gegensatz zum gegenüberliegenden zweiten Haus, das die eigenen Werte beschreibt, geht es hier um die Prozesse, die in Gang kommen, wenn wir uns mit anderen Menschen verbinden und uns seelisch und/oder materiell auf sie einlassen. Die Erfahrungsebenen des achten Hauses lassen ein Individuum mit seinen verdrängten Anteilen in Kontakt kommen. Vor allem dann, wenn einmal geschlossene Verbindungen wieder getrennt werden und gemeinsame Gelder, Kinder, Verantwortlichkeiten auseinander dividiert werden müssen.

 

Im neunten Haus (Überzeugungen): geht es um all jene Bereiche, die dazu beitragen, den eigenen geistigen Horizont zu erweitern. Die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen, mit Religionen, mit weltanschaulichen Fragen kann hierzu genauso beitragen, wie ein stetiger Wunsch sich in seinen jeweiligen Interessensgebieten weiterzubilden.

 

Im zehnten Haus (Lebensaufgabe): spiegelt sich das Verhältnis des einzelnen Individuums zur Gesellschaft wider. Im individuellen Horoskop gibt das zehnte Haus somit Auskunft darüber, welche gesellschaftliche Rolle jemand bewusst oder unbewusst anstrebt und welche Lebensziele sich damit verbinden.

Im zehnten Haus von Sternenschatz.de  geht es zum einen um die Haltung, die die Gesellschaft in Bezug auf die Astrologie einnimmt. Und zum anderen um das Thema Astrologie als Beruf und Berufung.  Das negative Bild, das auch von den Medien mit Vorliebe aufrechterhalten wird, beruht zum größten Teil auf mangelnder Information darüber, was seriöse AstrologInnen leisten und wie sie arbeiten. Dass Zeitungshoroskope so gut wie gar nichts mit Astrologie zu tun haben, wissen nach Meinungsumfragen in der Bevölkerung gerade mal 5%.

Jeder, der Astrologie seriös und professionell betreibt, trägt mit seiner Arbeit dazu bei, dass sich die öffentliche Meinung in puncto Astrologie nach und nach verändert. Eine noch größere Außenwirkung haben aber Berufsverbände. Der größte Berufsverband, der Astrologinnen und Astrologen in Deutschland vertritt, ist der Deutsche Astrologen-Verband (DAV) e.V. www.dav-astrologie.de

Mitglieder des DAV haben die Möglichkeit, eine Verbandsprüfung abzulegen und, nach Bestehen, den Titel "geprüfter Astrologe / geprüfte Astrologin des Deutschen Astrologen-Verbandes" zu führen. Wer diesen Titel führt, hat zumindest nachgewiesen, das astrologische Handwerk zu beherrschen. Ob er oder sie aber auch ein guter Berater oder eine gute Beraterin ist, wird hierdurch nicht bescheinigt. Des Weiteren gibt es viele gute Astrologinnen und Astrologen, denen es aus den verschiedensten Gründen widerstrebt, sich einem Verband anzuschließen. Über die Fähigkeit oder Unfähigkeit, eine gute und seriöse astrologische Arbeit zu leisten, sagt die Mitgliedschaft in einem Verband oder das Tragen eines Titels, wie "DAV geprüft", ganz sicher nichts aus.

 

Das elfte Haus (Glück): wird auch das Haus der Freunde und Gleichgesinnten genannt. Hier geht es um die Verbindung von Menschen, die die gleichen Interessen teilen, die gemeinsame Ziele verfolgen, gleiche Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft haben oder aber eine gemeinsame Vision besitzen. Indem sie sich als Freundeskreis, als Interessensgruppe, als Verein oder als Partei zusammenfinden, unterstützen sie sich einerseits gegenseitig und verstärken andererseits ihre gemeinsame Wirkung nach außen.

 

Im zwölften Haus (Loslösung):  geht es um all jenes, was unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. In dieses Haus kann man sich sozusagen zurückziehen, wenn man für eine Zeitlang der Welt den Rücken kehren will, wenn man in sich gehen will oder einfach nur die Seele baumeln lassen will. Hier kann man sich auch in eine Traumwelt flüchten, sich Illusionen hingeben oder Heimlichkeiten pflegen. Das zwölfte Haus hat mit transzendenten Erfahrungsebenen zu tun und kann als Tor verstanden werden, das in andere Dimensionen führt - es ist eine innere Quelle der Kraft und Weisheit.

 

Auszug aus Murphys Power of the Subconscious Mind:

 

Die Macht eures Unterbewusstseins ist enorm. Es inspiriert euch, enthüllt euch Namen und Tatsachen und Szenen aus dem Speicher des Gedächtnisses. Es setzte euren Herzschlag in Gang, es kontrolliert eure Blutzirkulation, es reguliert Verdauung, Aufnahme und Ausscheidung. Wenn ihr ein Stück Brot esst, verändert euer Unterbewusstsein es in Gewebe, Muskeln, Knochen und Blut.

Euer Unterbewusstsein kontrolliert alle lebensnotwendigen  Prozesesse und Funktionen eures Körpers. Es schläft oder ruht nie. Ihr könnt die wunderwirkende Kraft eures Unterbewusstseins entdecken, indem ihr eurem Unterbewusstsein ganz einfach vor dem Einschlafen sagt, dass ihr etwas klar Bestimmtes erfüllt haben wollt.

 

Hier liegt nun eine Quelle der Kraft und Weisheit, die euch der Allmacht begegnen lässt oder jener Kraft, welche die Welt bewegt, die Planeten auf ihrer Bahn führt und die Sonne zum Strahlen bringt. Euer Unterbewusstsein ist die Quelle eurer Ideale, eures Strebens und eures selbstlosen Dranges.

 

Welche Gedanken, Glaubenssätze, Meinungen, Theorien oder Dogmen ihr eurem Unterbewusstsein auch immer eingebt, eingraviert oder einprägt... ihr werdet sie als objektive Manifestation von Gegebenheiten, Bedingungen und Geschehnissen erleben; was ihr innen eingebt, werdet ihr außen erfahren.

 

Es ist eine universelle Wahrheit, dass das, was ihr auch immer eurem Unterbewusstsein einprägt, auf der räumlichen Projektionsfläche als Bedingung, Erfahrung und Geschehnis ausgedrückt wird.

 

Der Gedanke ist beginnende Aktion.

Die Reaktion ist eine Antwort eures Unterbewusstseins, die mit der Natur eures Gedankens übereinstimmt.

 

Euer Unterbewusstsein kann mit der Erde verglichen werden, die alle Arten von Samen wachsen lassen kann, gute oder schlechte. Jeder Gedanke ist eine Ursache und jede Gegebenheit ist eine Wirkung.

 

Was ihr in eurem Unterbewusstsein sät, werdet ihr in eurem Körper und in eurem Umfeld (interner Link zur Feinabstimmung des Geburtshoroskops) ernten.

Was auch immer euer Bewusstsein als Wahrheit annimmt und glaubt, wird es akzeptieren und zum Geschehen bringen.

Was immer ihr fortwährend denkt, sinkt ins Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein ist der Sitz der Emotionen und sehr kreativ.

Wenn es einmal eine Idee akzeptiert hat, beginnt es mit der Ausführung. Was immer ihr als wahr annehmt, wird von eurem Unterbewusstsein akzeptiert und in das Erleben übertragen.